Parodontologie für Osnabrück und Umgebung

Parodontologie — Wenn weniger mehr ist

Parodontitis ist eine bakterielle Entzündung, die der Betroffene selbst oft gar nicht oder erst viel zu spät bemerkt. Sie beschädigt sowohl das Zahnfleisch als auch den Kieferknochen und ist bei Erwachsenen die häufigste Ursache für Zahnverlust. Parodontitis erhöht zudem das Risiko für Folgeerkrankungen wie z.B. Herzinfarkt, Schlaganfall, Diabetes mellitus oder untergewichtige Frühgeburten.

Durch die individuelle sowie schonende Behandlung von Zahnfleisch und Zahnfleischtaschen können unsere Parodontologen die degenerativen Entzündungsprozesse aufhalten. Mit modernen Techniken regenerieren wir Ihr Zahnfleisch sowie den bereits verloren gegangenen Kieferknochen und stellen die Zahnfleischästhetik bestmöglich wieder her.

Um den erzielten Behandlungserfolg langfristig zu erhalten, bieten wir Ihnen gerne ein speziell für Sie gestaltetes Langzeitprogramm mit Erinnerungsservice.

Zahnfleischbluten beim Zähneputzen, das anfänglich oftmals einzige Warnzeichen

Wussten Sie, dass Parodontitis zu den Volkskrankheiten mit den häufigsten chronischen Entzündungskrankheiten weltweit zählt? Eine Parodontitis ist in der Regel nicht schmerzhaft – das unterscheidet sie von vielen anderen Entzündungsreaktionen im Körper.

ZÄ Anika Schulte über die Häufigkeit einer Parodontitis-Erkrankung und die Relevanz einer frühzeitigen, fachkundigen Behandlung:

„Wenn man sich vorstellt, welche Folgeerkrankungen und -erscheinungen eine nichtbehandelte Parodontitis auslösen und negativ beeinflussen kann ­– darüber sollte jeder Patient informiert sein. Und das im Idealfall bevor sich erste Symptome zeigen.

Parodontitis ist eine ernstzunehmende chronische Erkrankung des Zahnhalteapparats, ausgelöst von Bakterien, die sich in den so genannten Zahnfleischtaschen bilden und durch Sauerstoffmangel unbemerkt ausbreiten können. Bleibt diese unentdeckt oder nichtbehandelt, droht durch die Rückbildung des Kieferknochens der Zahnverlust. Zudem können weitere schwerwiegende Erkrankungen wie z.B. Diabetes und Herzerkrankung begünstigt werden.

Leider ist es häufig so, dass eine beginnende oder bereits akute Parodontitis viel zu spät bemerkt wird, z.B. wenn beim Zähneputzen plötzliches Zahnfleischbluten auftritt.

Die gute Nachricht ist, dass es heute viele Möglichkeiten zur Prävention und Behandlung einer bereits bestehenden Parodontitis gibt.

Grundsätzlich ist festzuhalten, dass eine regelmäßige Zahnkontrolle und Prophylaxe immer sehr hilfreich und unterstützend ist – ob präventiv oder behandlungsbegleitend.

Welchen Stellenwert die Parodontologie in unserer Zahnarztpraxis hat, zeigt sich schon daran, dass wir gleich zwei Ärzte mit diesem Tätigkeitsschwerpunkt bei DENTANET haben: Dr. Christian Rüter und ich – Anika Schulte. Als Zahnärzte mit dieser Spezialisierung sind wir natürlich darauf geschult, eine Parodontitis frühzeitig zu erkennen und dem Krankheitsverlauf entgegen zu wirken.

Ein weiterer großer Vorteil ist, dass wir top ausgebildete und hochqualifizierte Kolleginnen in der Assistenz und Prophylaxe haben. An dieser Stelle fließen Knowhow, Kompetenz und Erfahrung zu Gunsten unserer Patienten perfekt zusammen.

Darauf basierend bietet DENTANET den an Parodontitis erkrankten Patienten ein ganzheitliches Behandlungskonzept, dass bei der akuten Behandlung beginnt und durch individuelle Präventionsmaßnahmen abgerundet wird. Diese werden gemeinsam mit dem Patienten entwickelt und auf Lebenssituation und Gewohnheiten abgestimmt. Denn eines dürfen wir nicht vergessen: Parodontitis ist eine chronische Erkrankung, die eine regelmäßige zahnmedizinische Betreuung in Kombination mit der aktiven Unterstützung durch den Betroffenen einfordert.

Mein Fazit lautet also: Kompetenz, Erfahrung, Fingerspitzengefühl und eine Portion Geduld gehören für die langfristig erfolgreiche Behandlung einer Parodontitis unabdingbar zusammen – und entsprechend relevant ist auch das gute Teamplay von Patient und Behandlern.”

DENTANET — Wir sind Ihre Zahnarztpraxis für eine schonende und professionelle Parodontitisbehandlung
in Osnabrück, Bielefeld, Münster und Umgebung.

Herzlich willkommen!

Anmerkung: Alle Bezeichnungen, die in unseren Texten eindeutig einem Geschlecht zuzuordnen sind, resultieren aus dem allgemein üblichen Wortgebrauch. DENTANET ist es wichtig darauf hinzuweisen, dass diese Begrifflichkeiten geschlechtsneutral (m/w/d) verstanden werden.

Deutsche Gesellschaft für Parodontologie e.V.:
„Parodontitis, die Entzündung des Zahnhalteapparates, zählt zu den häufigsten chronischen Erkrankungen weltweit. Auch in Deutschland leiden etwa 11,5 Millionen Menschen an einer schweren Form dieser Volkskrankheit. Parodontitis kann unbehandelt zu Zahnverlust führen sowie Auswirkungen auf die Allgemeingesundheit und das allgemeine Wohlbefinden haben.
Wie bei einem Eisberg verläuft die Erkrankung unterhalb der sichtbaren Oberfläche. Und da sie meist auch nicht schmerzt, wird sie häufig erst in einem weit fortgeschrittenen Stadium erkannt.
Es ist also wichtig, Warnsignale für eine mögliche Parodontitis zu kennen und bei ersten Anzeichen den Zahnarzt aufzusuchen. Denn durch frühzeitiges Erkennen und eine systematische Behandlung kann der Krankheitsprozess zum Stillstand gebracht werden. Ästhetische oder auch funktionelle Veränderungen lassen sich dadurch weitgehend begrenzen und der Zustand des Zahnhalteapparates deutlich verbessern.”

(Stand: April 2017)